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Ferienwohnung "Am Hain" Mihlaer Str. 5

99826 Bischofroda

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Unsere Geschichte

 

Wir sind eine kleine Familie und haben einen Sohn. Den Traum eines eigenen Hauses haben wir uns nach jahrelanger Suche im Jahre 2010 erfüllt. Mein Mann sagte einmal zu mir "ich wünsche mir so viel Platz, dass ich nicht mehr weiss, was ich in die Zimmer stellen soll". Zu diesem Zeitpunkt wohnten wir zu dritt mit 2 Deutschen Doggen und einem Kater in einer 50qm-Wohnung. Also Vorsicht mit solchen Äußerungen, denn sie könnten wahr werden...

 

Eigentlich wollten wir ein normales schnuckeliges Einfamilienhaus mit überschaubaren Renovierungsmaßnahmen. Aber je öfter wir hier her fuhren, desto mehr konnten wir uns vorstellen, hier seßhaft zu werden. Es war doch alles da, was wir suchten: ein Haus mit gutem Fundament, überschaubare Modernisierungsmaßnahmen, ruhige Lage mit großem Grundstück und Platz für die Pferde direkt am Haus. Außerdem gibt es eine gute Anbindung an die Autobahn und zu unseren Eltern waren es jeweils auch höchstens 45 Minuten Autofahrt. Es passte doch alles.

 

Dann die Verhandlungen mit dem Anwalt des Eigentümers. Nach ein paar Monaten stellte sich jedoch heraus, dass es einen Insolvenzverwalter gab und das Haus in die Zwangsversteigerung sollte. Das war ein Schock....was sollten wir machen? Da unser Angebot zum Kauf des Hauses vor der Zwangsversteigerung durch die ehemaligen Eigentümer abgelehnt wurde, kam es im Februar 2010 zur Zwangsversteigerung. Wer so etwas noch nicht mit gemacht hat, kann sich nicht vorstellen, wie da die Nerven blank liegen. Wochen vorher haben wir uns informiert, wie so etwas funktioniert...würden wir das Haus bekommen? Es wurde mittlerweile durch eine Immobilienfirma auf dem Markt angeboten und es sollte nicht wenige Interessenten geben....

 

Alle Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Wir waren die einzigen Bieter und bekamen das Haus für fast die Hälfte des Verkehrswertes! Wir waren so glücklich und diese vergangenen Wochen und Monate schweißten uns noch mehr zusammen!

 

Das völlig abgewohnte Haus wurde von uns und handwerklicher Fachhilfe innerhalb eines halben Jahres soweit saniert, dass wir einziehen konnten. Der Hof wurde schrittweise für unsere Zwecke, vor allem für die Pferdehaltung, hergerichtet.

 

 

 

Zustand des Hauses beim Kauf

 

Nachdem wir mit den Arbeiten in unseren Wohnräumen fertig waren, war die Frage, für welchen Zweck wir das Untergeschoss herrichten. Dauerhaft vermieten oder Gästen eine Möglichkeit geben, unsere wunderbare Region, in die wir uns bereits vor Monaten verliebten, zu erleben? Nachdem eine Vermietung schief gelaufen war, hielten wir wieder an unserer ursprünglichen Idee einer Ferienwohnung fest. Bei der Herrichtung der Wohnung legten wir besonderen Wert auf unsere zukünftigen kleinen Gäste, für die Erwachsenen gibt es ein paar Highlights, die sonst auch nicht unbedingt zur normalen Einrichtung einer Ferienwohnung gehören, wie z.B. das Wasserbett und der Kamin. Und so konnten wir nach vielen Renovierungsstunden im Juni 2013 endlich unsere Ferienwohnung eröffnen.

 

 

Durch eine pferdegerechte Umgestaltung des Hofes ist es uns nun auch möglich, Wanderreitern oder Gästen, die im Urlaub nicht auf ihr Pferd verzichten wollen, eine Unterkunft zu bieten. Der Paddock bietet Platz für ca. 3 Gastpferde. Als Unterstand dient ein grosses Weidezelt. Heu bieten wir aus Heunetzen an. Weidegang ist ebenfalls auf unserer Wiese direkt am Haus möglich.

Paddock am Haus

Die letzten Arbeiten am Haus stellten wir zu Beginn 2014 fertig, so dass wir nun endlich unser Zuhause hätten genießen können. Aber es wäre alles zu schön und vielleicht auch nur ein schönes Märchen, wenn es nicht anders gekommen wäre.

 

Nachdem die Vermietung der Wohnung 2013 gut anlief und wir viele zufriedene Gäste hatten, kam im Frühjahr 2014 ein privater Rückschlag. Mein Mann erkrankte schwer und konnte seiner Arbeit nicht mehr nachgehen. Viele Wochen verbrachte er im Krankenhaus, unzählige Ärzte lernten wir kennen und die paar Wochen, die wir gemeinsam zu Hause verbrachten, waren von seiner Krankheit bestimmt. Dennoch gaben wir den Mut und die Hoffnung nicht auf, immer wieder nach alternativen Möglichkeiten auf Heilung zu suchen. Im Herbst 2014 verschlechterte sich der Zustand meines Mannes zusehends. Die Hoffnung schwand und Tage, die wir gemeinsam in unserem Haus verbrachten, gab es schon lange nicht mehr...

 

Anfang Dezember 2014 habe ich leider nicht nur meinen Mann sondern auch meinen besten Freund verloren. Viele Freunde halfen mir in den schwersten Stunden meines Lebens, selbst ehemalige Gäste, mit denen ich in Kontakt blieb, standen mir bei und sind auch heute noch für uns beide da. Das ist es, was die Arbeit mit Feriengästen ausmacht und ich freue mich, wenn ich einen kleinen Beitrag für die schönsten Tage im Jahr leisten kann.

 

Ich möchte versuchen, das begonnene Werk meines Mannes fortzusetzen und hoffe auf noch viele zufriedene Gäste. 

 

Ihre Daniela Schmalz mit Ansgar


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